Theologie und Migration

Der Fremdling, der in deinem Land lebt - ein theologischer Blick auf die Fremden unter uns

Mit Fremdem konfrontiert zu sein kann bereichernd und herausfordernd sein. Manchmal führt es aber auch zu Angst und Verunsicherung. Dann kann ein Blick aus einer anderen Perspektive hilfreich sein, um Klarheit zu bekommen. Wie redet die Bibel von den Fremden, die in unserem Land leben? Wie sollen wir mit ihnen umgehen? Und nicht zuletzt: Wer sind denn eigentlich "die Fremden" wirklich und welche Auswirkung haben sie auf unsere Gemeinden?

"Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne" (1 Kor 9,20) - Sollen wir jetzt den Muslimen ein Muslim werden?

Kommunikation und Begegnung mit Muslimen und auch anderen Gläubigen sind wichtig für ein friedliches Zusammenleben. Dies eröffnet auch hin und wieder missionarische Möglichkeiten. Es kann dann nötig sein, sich kulturell anzupassen oder "über seinen Schatten zu springen", damit das Evangelium unseren Gesprächspartner erreichen kann. Doch dabei dürfen die Grundlagen des christlichen Glaubens nicht aufgegeben werden. Wo sind Grenzen in der Anpassung und wo müssen wir um des Evangeliums Willen auch bewusst "nein" (oder "doch") sagen?

Referentin

Maïté Gressel
Während des Studiums der Ev. Theologie an der Universität in Tübingen (Kirchliches Examen 2012), begann Maïté Gressel auf ehrenamtlicher Basis, mit Flüchtlingen zu arbeiten, u.a. in Deutschkursen. Deshalb n ...
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